Tippen Sie auf einer Deutschlandkarte in die Mitte – und Sie finden Berkatal.
7 km entfernt liegt die Badestadt Bad Sooden-Allendorf mit Kureinrichtungen und Therme. Etwa 15 Autominuten sind es bis zum Mittelzentrum Eschwege und dem Werratalsee mit Badestrand. Die Städte Kassel, Göttingen und Eisenach bilden ein Dreieck von jeweils ca. 50 km um Berkatal.
Die kleine Gemeinde Berkatal mit ca. 2000 Einwohnern besteht aus den Ortsteilen Frankershausen, Frankenhain und Hitzerode. Sie liegt am Fuß des 754 m hohen Königs der Hessischen Mittelgebirge, dem hohen Meißner, im Meißnervorland. Liebevoll wird Frankershausen „das Städtchen“ genannt, weil die kleinen Geschäfte hier die Grundversorgung sichern. Bäckerei Schill, zum Beispiel, hat das beste Holzofenbrot in Nordhessen, wie wiederholte Prämierungen zeigen. „Ahle Wurscht“ ist längst bekannt über die Grenzen des Werra-Meißner-Landes hinaus. Mit dieser Hausmacherart kann keine maschinelle Serienfertigung mithalten. Das echte „Meißner-Lamm“ und Wild aus hiesigen Wäldern werden von Partnerbetrieben der „Naturparkküche“ zu regionalen Spezialitäten verwandelt. Viele Orte in der Umgebung haben sich ihren romantischen Fachwerkkern bewahrt. Burgen und Schlösser markieren das alte Grenzland der Werra. 40 % des Werra- Meißner-Kreises bestehen aus Naturschutzgebieten, sehr viel mehr als anderswo. Da wundert es nicht, dass auch ganz in der Nähe Naturschutzgebiete mit seltener Flora und Fauna aufwarten. Die Wacholderheide Kripp-und Hielöcher in Frankershausen ist ein kleines Juwel (17 ha), wo im Mai/ Juni Orchideen und im September Enziane blühen. Auf dem Hohen Meißner liegt das drittgrößte Naturschutzgebiet Hessens mit 931 ha.
Das Werra-Meißnerland ist ein Paradies für Wanderer. Neben vielen örtlichen Wandermöglichkeiten wird es durch hoch prämierte Premiumrundwanderwege mit lebhafter Geländestruktur und wundervollen Aussichten erschlossen. Der P 1 am Meißner führt auf 13 km zu den schönsten Stellen des Berges. Natürlich auch zum Frau-Holle-Teich, wo Frau Holle als Muttergottheit schon vor 2000 Jahren verehrt wurde. Man kann auch zu der einzigen Stelle Deutschlands schauen, wo im Berg seit 400 Jahren die selbst entzündete Kohle brennt. Der P 2 ist ein Panoramaweg im Tal, der von 14,5 bis auf 22 km erweitert werden kann. Er führt nahe am Haus vorbei. Nur wenige Kilometer sind es von der Ferienwohnung zum 15 km langen P 7 im Söder Wald bei Bad Sooden-Allendorf und auch der P 8 (7-km) am Bühlchen und Heiligenberg ist zu Fuß von der Fewo aus zu erreichen. Um in der Hessischen Schweiz bei Eschwege den lohnenden Weg der Ausblicke auf einem Teilstück des Werra-Burgen-Steigs auf dem P 4 ( 15 km) und auf Teilen des Grünen Bandes zu wandern, kann man den Startpunkt Hitzelrode in ca. 30 Minuten mit dem Auto ansteuern. Alle P-Wege sind auch als geführte Wanderungen mit versierten Naturparkführern möglich. (Im Mai zur Orchideenzeit und im September zur Enzianblüte werden „Wanderpakete“, zumeist auf den P-Wegen, angeboten) Beim Naturpark Meißner gibt’s dazu Näheres unter www.naturparkmeissner.de. Dort ist auf der Startseite auch eine Webcam anzuklicken, die vom Aussichtspunkt Schwalbenthal am Meißner (612 m) alle 5 Minuten einen Blick ins Tal zeigt.
Quelle: Wallbraun