2.1 Ortsinformationen verschiedener Anbieter
Der archaologische Naturpark rund um die Burg erstreckt sich auf einem Gebiet von ca. 90 Hektar und schlieBt ein felsiges Vorgebirge mit einer Hohe von etwas uber 200 m u.d.M. und einen mehrere Kilometer langen darunterliegenden Kustenstreifen ein. Seit Jahren wird viel getan, um dieses Gebiet zu schutzen und bekanntzumachen. Dies gilt insUesondere fur die auf dem Felsgipfel stehende Burg, wo ein wiedergefundenes SchioB das gesamte Gardaseeterritorium beherrscht. In diesem von konzentrisch angelegten Befestigungsmauern gepragtem Bereich ist eine Reibe von archaologischen Funden aus der Prahistorie, der Romerzoit und dem Mittelalter belegt. Die Mauern stellen die Uberreste einer der im Mittelalter bedeutendsten Schiosser im Gebiet von Brescia dar. Heute konnen die Fundamente, vollstandig besichtigt werden, und wenn es auch im Laufe der Zeit zur Ruine geworden ist, ragt es noch immer ca. zwei Meter aus dem Boden heraus. Die Zerstorung war kein Zufall, vielmehr wurde sie vom venetischen Inspektor Soranzo kiar angeordnet, da die Festung seit dem 16. Jahrhundert Banditen als Unterschiupf diente.
Vom SchioBgoiande aus kann man die Landereien um den Gardasee weit uberblicken. Auf halber Tiefe sieht man die Burg, die heute ein Naturpark ist. Die besondere Landschaftsform ist das Ergebnis des fortschreitenden Anbaus von Kulturpflanzen auf den Gebieten um den kleinen See moranischen Ursprungs, der bis zum Beginn des ~ 9. Jahrhunderts einen GroBtell des Gelandes beanspruchte. Die im Norden und Osten des Sees liegenden Grundstucke mit heraustretenden Felsbanken wurden seit altherkommlicher Zeit als WelUen genutzt. In der Neuzeit wurden sie zu Schiagholzwald. Die flachliegenden Grundstucke dagegen wurden seit der Romerzeit bepflanzt und daraufhin regularen Parzellierungen unterzogen. In der Folgezeit erstreckte sich der Anbau in Terrassen- bzw. Baikonform auch auf die Hange.
Die sorgfaltige Arbeit der Wissenschaftler im Gipfelbereich der Burg fuhrte zur Entdeckung von zwei verechiedenen eine nach der anderen angeordneten Befestigungsmauern, wobei die auBerste wiederum mit der darunterliegenden dritten Mauer verbunden war. Der Zugang zum SchioB lag ostlich und fuhrte uber eine noch heute erhaltene Steintreppe. Das beeindruckendste Bauwerk auf dem Gipfel war der Mastio (Hauptturm) mit seinem GrundriB von ca. 7 x 7 m. Bis auf eine Hohe von zwei Metern war der AuBenumfang geboscht. In der Nahe befanden sich die Zisterne und zwei um den Mittelhof angeordnete Gebaude. Die dritte Ringmauer erfaBte den unmittelbar unter dem Gipfel liegenden Teil, wo sich die Uberreste der prahistorischen und hochmittelalterlichen Ansiediung befanden.
An der Mauer, die zwei verschiedenen Bauabschnitten zuzuschreiben ist, steht die San Nicolò geweihte Kirche mit einem einzigen Saal und halbrunder Apsis. Sowoh! zwischen der Kirche und dem Tor als auch ostlich des Tors befinden sich weitere Raumlichkeiten. Im sudostlichen Teil der Burg wurde Mauerwerk freigelegt, das noch alter als das auf das fruhe Mittelalter zuruckgehende ist. Es handelt sich um eine rechteckige - teilweise sehr gut erhaltene, da mit sehr festem Mortel vermauerte - Struktur. Das stratigraphische Verhaltnis' die architektonische Typologie - typisch fur Bauten zu Verteidigungszwecken - und die Ausrichtung nach Osten machen es zu einer Kultstatte.
In Zusammenhang mit der Offentlichkeitsarbeit fur die archaologischen Ausgradungen wurden auch die WerbemaBnahmen fur den Gipfelbereich einschlieBlich der Burgmauern in Erwartung der endgultigen Restaurierung intensiviert. Bei der Festlegung der auszufuhrenden Restaurierungen wurde unter Techniken und Materialien ausgewahit, die in den einzelnen Bauabschnitten des Burgschiosses angewendet wurden. Inbezug auf die chemischen und elastischen Typologien wurde jenen der Vorrang gegeben, die langste Haltbarkeit auf Dauer garantieren.
Quelle: Residence Bellavista di Alboraletti Michele e C. snc
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Manerba del Garda stands near the wonderfull park of the fortress and is the most interesting towns in the Valtanesi area.
Manerba offers a holiday full of opportunities: many historical, artistic, naturalistic, gourmet itineraries, cycling tracks, and places to relax and to have fun.
Manerba has 12 km of beaches, is the town with the largest number of kilometer around the Garda Lake
The tourist who pays more attention to historical and cultural beauties will be able to visit the numerous and suggestive churches which are located on the territory, rich in frescos that testify a traditional and secular religious tradition.
The fortress is an authentic natural botanic garden which boasts more than 400 types of plants, including the 21 orchid species and among them there are also some very rare species.
Quelle: Erculiani